Ein kurzer, warmer Dreiklang sagt „erledigt“, ein sanftes Rauschen bedeutet „in Arbeit“. Wichtig sind konsistente Tonhöhen und Längen über Räume hinweg. Nachtprofile dämpfen aggressiv, Kinderzimmer bleiben geschützt. Tests mit Bewohnern verfeinern Wortlosigkeit, damit Bedeutung ohne Worte verstanden wird und das Zuhause seine eigene, beruhigende Stimme erhält.
Nicht jede Änderung ist eine Meldung wert. Relevanzfilter berücksichtigen Uhrzeit, Aktivität und Rolle. Kritische Alarme haben eindeutige, unverwechselbare Muster, doch auch einen klaren Stopp. Alles andere bleibt optional. So entsteht Vertrauen: Wer etwas hört, weiß, dass es zählt – und dass Ruhe der Standard ist, nicht die Ausnahme.
Für Menschen mit Hör‑ oder Sehbeeinträchtigung werden redundante Kanäle entscheidend. Sanfte Vibrationen am Sofa, Lichtsignaturen an Türrahmen, kräftigere Haptik am Schalter übersetzen Zustände. Sprache ergänzt, doch ist nie die einzige Option. Gestaltung wird gemeinsam mit Betroffenen getestet, damit niemand ausgeschlossen wird und das Zuhause wirklich für alle funktioniert.
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